DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft 106. DOG-Kongress
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Grußwort des Präsidenten


Liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste,

ich heiße Sie zum 106. Jahreskongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft in Berlin herzlich willkommen. Unter dem Thema

„Perspektiven der Augenheilkunde – Innovationen für mehr Lebensqualität“


sollen insbesondere neue diagnostische Strategien und therapeutische Konzepte in einer Zeit vielfältiger Erkenntnisfortschritte und Durchbrüche in unserem Fach diskutiert werden und auf den Prüfstand kommen. Dabei soll auch beleuchtet werden, welcher Nutzen für die Patienten resultiert: was bedeuten unsere augenärztlichen Maßnahmen für die Lebensqualität der Betroffenen? Dieser Aspekt betrifft alle Bereiche der Ophthalmologie und findet zunehmend Eingang nicht nur in die
Wirksamkeitsbeurteilung von Therapien, sondern bei begrenzten Ressourcen in den Gesundheitssystemen auch in Entscheidungen zur Therapiefinanzierung. Traditionell wird darüber hinaus auch in diesem Jahr das gesamte Spektrummit allen Subspezialitäten unseres Fachs vertreten sein.

Der 106. Jahreskongress wartet mit einigen Neuheiten und Besonderheiten auf. Zunächst darf ich Ihnen im Namen des Gesamtpräsidiums zu Beginn der Tagung eine „Roadmap der DOG“ überreichen. Sie soll nach dem Jubiläumsjahr „150 Jahre DOG“ angesichts vielfältiger
Herausforderungen eine Orientierung der DOG auf demWeg für die kommenden Jahre bieten und zur Priorisierung von Zielen und Aufgaben dienen.

Am Festabend des diesjährigen DOG-Kongresses wird die neu errichtete Stiftung Auge der DOG feierlich inauguriert werden. Mit der Stiftung will die DOG ihr Engagement bei der Bekämpfung vermeidbarer Erblindung durch Forschungsförderung, Aufklärung und Ausbildung von Augenärzten im Inland und durch Förderung von Projekten in Entwicklungsländern intensivieren und ausweiten. Ich würde mich außerordentlich freuen, Sie an diesem Abend in der axica am Pariser Platz, ein expressionistisches Meisterwerk des amerikanischen Architekten Frank O. Gehry, begrüßen zu dürfen.

Ganz besonders freue ich mich, dass Frau Eva-Luise Köhler im Rahmen des Symposiums Patientenorganisationen – Partnerschaft für Selbsthilfe,Versorgung und Wissenschaft auf die Arbeit von Patientenorganisationen eingehen und gleichzeitg als Schirmherrin der Allianz chronisch seltener Erkrankungen (ACHSE) sprechen wird. Patientenorganisationen kommt international und auch in Deutschland eine immer größere Bedeutung zu. In dem Symposium wird deren Arbeit aus verschiedenen Perspektiven dargestellt, welche sich nicht nur auf begleitende Serviceangebote beschränkt, die die Lebensqualität der Patienten verbessern. Gemeinsam mit den Fachgesellschaften und Verbänden tragen Patientenorganisationen dazu bei, gesundheitspolitische Institutionen, Behörden und die gesamte Öffentlichkeit für Aspekte der patientenorientierten Versorgung zu sensibilisieren und darüber aufzuklären. Im Anschluß werden auch erstmals Patientensymposien im Kongresshotel zu den Themen altersabhängigeMakuladegeneration und erbliche Netzhauterkrankungen für Patienten, Angehörige und Interessierte angeboten.

Die Förderung der ophthalmologischen Wissenschaft ist eine zentrale Aufgabe der DOG. Dabei hängt die zukünftige Entwicklung auch wesentlich vom Nachwuchs in unserer Fachdisziplin ab. Mit
unmittelbarer Forschungsförderung und der Vergabe zahlreicher Preise will der Jahreskongress hierzu einen Beitrag leisten. Weiterhin wird zu der Tagung eine Nachwuchskampagne der DOG u.a. mit dem launch einer eigenen website gestartet, um gerade exzellenten Nachwuchs schon früh für unser Fach zu begeistern.

Das Thema „Karrierewege in der Hochschulmedizin – wie bleibt die wissenschaftliche Augenheilkunde attraktiv?“ wird im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag stehen, zu der ich Sie sehr herzlich einladen möchte.

Angesichts dringlicher Herausforderungen und Probleme sind hier Lösungsansätze zu diskutieren, wie das System verbessert und weiterentwickelt werden kann.

Neues Element der Jahrestagung werden keynote lectures sein, in denen ausgewiesene Experten aktuelle und innovative Entwicklungen in der Ophthalmologie inkl. Ergebnisse translationaler Forschung darstellen werden. In der DOG-Videothek werden anhand von OP-Filmen innovative chirurgische Verfahren sowie Aspekte des Komplikationsmanagements dargestellt und diskutiert werden.

Als Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden wir im Kongresshotel erstmals eine kostenlose, ganztägige Kinderbetreuung anbieten. Ich würde mich freuen, wenn die Familien hier von regen Gebrauch machten. Damit wird auch das Konzept "Wohnen und Tagen unter einem Dach“, das im Estrel-Kongresshotel in idealerWeise möglich ist, erweitert.

Die internationale Orientierung der DOG und ihres Kongresses wird unterstrichen durch die Teilnahme zahlreicher internationaler Referenten und Gäste und die unmittelbare Beteiligung europäischer und außereuropäischer ophthalmologischer Fachgesellschaften, denen sich die DOG in langer Tradition besonders verbunden fühlt. Ein eigenes Symposium wird sich auch den europäischen Netzwerken in der ophthalmologischen Forschung widmen.

Der Kongress soll insgesamt Gelegenheit bieten zu einemintensiven, lebendigen und abwechslungsreichen Austausch zwischen Experten, Anwendern, der Industrie und insbesondere auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs – ganz im Sinne der Gründungsväter der DOG, auf deren Schultern der Kongress auch nach dem 150. Jubiläumsjahr ruht. Daneben wird es reichlich Gelegenheit geben, bestehende persönliche Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Hinzu kommt das attraktive Berliner Veranstaltungsangebot.

Ich wünsche Ihnen einen fachlich anregenden DOG-Kongress und schöne und erlebnisreiche Tage in Berlin.

DOG Präsident Prof. Dr. Holz, Bonn
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Ihr
Prof. Dr. med. Frank G. Holz
Präsident der DOG